Freunde gesucht? Sende eine SMS mit…

dem Stichwort “Arschloch” an die 0110203!lebenswichtiger Einsatz?!

Nein, Stop! Dieser Witz ist nur für den Erzähler lustig. Auf gar keinen Fall für den Sender der SMS. Denn was in der 0110203 so schön versteckt ist, ist die 110. Hierbei werden ur die ersten Zahlen gewertet, die Null nicht, dann die Rettunsgnotrufnummer und die folgenden Zahlen ebenfalls nicht. Also wird eine Leitzentrale diese “schöne” SMS erhalten.

Warum den Witz dann überhaupt niederschreibe? Um jeden von dem Erzählen abzuhalten. Nun stell dir einfach mal vor, du fühlst dich verfolgt, hast Nachts das Gefühl, einen Einbrecher in der Wohnung zu haben, bist vielleicht nur Zeuge eines dafür schlimmeren Verbrechens. Du wählst die 110. Und landest in einer Warteschleife. Der Einbrecher packt seinen Sack immer voller, nähert sich dem Raum, in dem du dich befindest. Du suchst verzweifelt einen Zufluchtsort, eine Waffe. Im Telefon bittet dich eine Stimme um Geduld. Der Einbrecher öffnet deine Türe, Licht fällt in das Zimmer, und du siehst nur eine schwarze, muskulöse Siluette, die…

Auf der anderen Seite der Telefonleitung wartet der ausgebildete Polizist auf die Nachricht, die ihm die Stimme gleich endlich vorlesen wird, nachdem sie die Nummer, Absendezeit und die Freude über das baldige Vorlsesen kundgetan hat: “Arschloch!”. Und dafür hat der Mann oder die Frau in der Notrufzentrale deinen nun nicht mehr blinkenden Anruf verpasst.

Noch Klarer?

Die Gewinner: Die Strafttäter, die nicht erwischt werden, weil man keinen Notruf absetzten kann.
Vom Verlierer zum Gewinner: Die Opfer haben keine Chance. Aber Du: Erzähl nicht so einen Scheiß, geschweige denn von Handlungen dieser Art und Weise.

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